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Compressed Biogas · Versorgungssicherheit · Indien

Reisstroh ist ein schwieriger Einsatzstoff. Genau deshalb kann es Ihre CBG-Investition sicherer machen.

Reisstroh gibt es im Überfluss. Es ist ein Reststoff. Es lässt sich lange lagern. Und trotzdem zögern viele CBG-Investoren, es einzusetzen — aus gutem Grund: Es ist abrasiv, lignocellulosehaltig, es schwimmt auf und ist schwerer abbaubar als viele Energiepflanzen. Wir sind überzeugt: Es geht klüger.

Freiheit bei den Einsatzstoffen

Sie müssen sich nicht zwischen Napiergras und Reisstroh entscheiden. Eine Anlage, die beides kann, ist die bessere Investition.

Napiergras kann ein ausgezeichneter CBG-Einsatzstoff sein — leichter zu verarbeiten, gut abbaubar. Aber es muss angebaut werden. Ihre Produktion hängt damit von Landwirtschaft, Ernte, Wetter, Wasser und Logistik ab. Reisstroh hat einen großen Vorteil: Es wartet auf Sie. Es ist schon da, es lässt sich transportieren und lagern. Und es ist ein Reststoff — ein landwirtschaftliches Nebenprodukt, das nicht extra für Ihre Anlage angebaut werden muss.

Mit dem richtigen Lagerkonzept steht Reisstroh immer dann zur Verfügung, wenn Ihre Anlage es braucht — bei Dürre, im Monsun, wenn ein anderer Lieferant ausfällt oder eine Zuckerfabrik plötzlich weniger Reststoffe liefert als erwartet. Reisstroh kann zur Versicherung für Ihre Einsatzstoff-Versorgung werden.

Das Problem ist nicht das Stroh

Sondern, wie man damit umgeht.

Herkömmliche Aufbereitung versucht, Reisstroh fein zu mahlen, bevor es in den biologischen Prozess geht. Doch Reisstroh enthält scharfkantiges Silikat — und Silikat ist stark abrasiv. Also haben wir aufgehört, gegen die natürlichen Eigenschaften des Strohs zu kämpfen. Wir nutzen sie.

Herkömmliche Trockenaufbereitung

Gegen das Stroh arbeiten

Hammermühlen, Schredder und Trockenaufbereitung bedeuten hohen Verschleiß durch Silikat

Hoher Stromverbrauch, Staub, Wartung und Ersatzteile

Extrusion verbessert den Faseraufschluss — kostet aber Energie und zusätzliche Technik

Trockenes Stroh schwimmt: falsch eingebracht bilden sich Schwimmschichten, der Rühraufwand steigt

Und nach alldem: zusätzliches CAPEX und OPEX

Der SLP-Ansatz

Das Stroh nutzen

Grob geschnitten, nicht pulverisiert — nur so fein, wie der nächste Schritt es braucht

Mit Gärrest gemischt, damit das Stroh Flüssigkeit aufnimmt und nicht mehr schwimmt

Die Feinzerkleinerung erfolgt nass, in der Flüssigphase

Deutlich weniger energieintensive Trockenvermahlung

Schwieriges Reisstroh wird zum steuerbaren Einsatzstoff

Warum trocken mahlen, was man nass mahlen kann?

Unser Reisstroh-Prozess beginnt bewusst einfach.

Jeder Schritt bekommt die Bedingungen, die er braucht. Das Ziel ist nicht kompliziertere Technik und mehr Ausrüstung — sondern ein einfacherer, stabilerer Betrieb.

01

Schneiden statt pulverisieren

Rund 1 m langes Stroh auf etwa 5–10 cm kürzen. Keine Millimeter, kein maximaler Energieeinsatz — nur so weit, wie der nächste Schritt es braucht.

02

Mit Gärrest mischen

Statt trockenes Stroh zu mahlen, geben wir Flüssigkeit dazu — und Zeit. Das Stroh saugt sich voll, wird schwerer, schwimmt nicht mehr und lässt sich leicht handhaben.

03

Kontrollierte Hydrolyse

Das aufbereitete Material kommt in unsere Hochlast-Hydrolyse, wo der kontrollierte biologische Abbau beginnt.

04

Nass mahlen. Nicht trocken.

Erst jetzt zerkleinern wir die Fasern in den Millimeterbereich — in der Flüssigphase, bereit für die biologische Umsetzung.

05

Die Automatisierung übernimmt

Ab der Beschickung der Hydrolysestufe läuft der Prozess über unsere Prozesssteuerung.

Wir haben nicht nur Maschinen studiert. Wir haben die Kuh studiert. Eine Kuh pulverisiert kein trockenes Stroh in einer Hammermühle — die Natur kombiniert mechanischen Aufschluss, Flüssigkeit, Zeit und Biologie. Unser zweistufiges System trennt Aufgaben, die einstufige Fermenter gleichzeitig erledigen wollen: aufbereiten, hydrolysieren, nass mahlen, vergären.

Ein leerer Fermenter erzeugt keinen Cashflow

8.000+ Stunden

Eine rentable CBG-Anlage braucht mehr als gute Gaserträge. Sie braucht Betriebsstunden.

Ihre Finanzierung läuft jeden Tag weiter. Ihre Fixkosten laufen jeden Tag weiter. Ihr Team wird jeden Tag bezahlt. Fehlt Ihr Haupteinsatzstoff aber vier Wochen lang, ist diese Produktion für immer verloren. Je näher Sie an ganzjährige Volllast kommen, desto besser verteilen sich Ihre Fixkosten auf jede Tonne CBG — und sobald sie gedeckt sind, wird jede zusätzliche Tonne besonders wertvoll.

Einsatzstoffe sind kein Problem, wenn Sie flexibel sind. Wir haben bereits 57 verschiedene Einsatzstoffe vergoren — fragen Sie nach der vollständigen Liste.

Optionen senken das Risiko

Reisstroh kann Ihre Einsatzstoff-Reserve werden.

Sie müssen Reisstroh nicht jeden Tag einsetzen. Es muss nicht einmal Ihr Haupteinsatzstoff sein. Aber wenn Ihre Anlage es verarbeiten kann, haben Sie eine weitere Option — und genau Optionen tragen eine Investition über 20 Jahre.

Eine Reserve, auf die Sie sich verlassen können

Eine lagerfähige Option, die lange hält

Ein lokal verfügbarer Reststoff, schon in der Region vorhanden

Kein Anbau speziell für Ihre Biogasanlage

Unabhängig von einer Kultur, einer Ernte, einem Lieferanten

Bereit, wenn Dürre, Monsun oder ein Versorgungsengpass kommen

Stellen Sie sich Ihre Anlage in zehn Jahren vor

Napiergras wird teuer? Sie können reagieren.

Presskuchen aus der Zuckerproduktion ist nicht verfügbar? Sie können reagieren.

Die Ernte fällt schlecht aus? Sie können reagieren.

Ein Lieferant fällt aus? Sie können reagieren.

Im Lager liegt Reisstroh — und Ihre Anlage weiß, wie sie es nutzt.

Das ist Versorgungssicherheit

Versorgungssicherheit ist keine landwirtschaftliche Frage. Sie ist eine Investitionsfrage.

Mehr Stunden

Mehr Betriebsstunden übers Jahr

Mehr CBG

Mehr Tonnen bei gleichen Fixkosten

Mehr Umsatz

Produktion, die sonst für immer verloren wäre

Weniger Risiko

Eine Anlage, die reagieren kann, statt stillzustehen

Unsere Stroh-Erfahrung stammt aus echten Anlagen

30 Jahre Biogas haben uns gelehrt: Die beste Technik löst das Problem mit der geringsten unnötigen Komplexität.

SLP verkauft keine Schredder, Extruder, Pumpen oder Ersatzteile — wir verdienen also kein Geld damit, möglichst viel Ausrüstung in Ihre Anlage zu packen. Wir verdienen es, indem wir eine bessere Anlage planen. Wir wählen die Technik, die für Ihren Einsatzstoff und Ihr Projekt sinnvoll ist — nicht die, die wir zufällig verkaufen müssen.

„Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.“
— Antoine de Saint-Exupéry

Genau so planen wir: Wir machen Ihre Anlage so einfach wie möglich.

30+

Jahre Biogas-Erfahrung

50+

Projekte in 14 Ländern auf vier Kontinenten

50%+

strohbasierte Einsatzstoff-Mischungen in laufenden Anlagen

750+

Energieeffizienz-Projekte an Biogasanlagen — wir wissen, was funktioniert

Sprechen Sie mit unserem Team

Bauen Sie Ihre CBG-Anlage für die nächsten 20 Jahre. Nicht für die nächste Ernte.

Wenn Sie eine CBG-Anlage in Indien planen, sollte es in unserem ersten Gespräch nicht darum gehen, welchen Fermenter Sie kaufen. Es sollte um Ihre Einsatzstoffe gehen: was heute verfügbar ist, was es kostet, wie sicher die Versorgung ist, was bei Monsun und Dürre passiert — und ob Ihre Anlage die Alternativen wirklich verarbeiten kann. Dort beginnt ein erfolgreiches CBG-Projekt.

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