Kompakt

Vorteil 1: Bis zu 50% weniger Nährstoffe bei gleicher Biogasproduktion macht das Leben mit der Düngeverordnung leichter

Vorteil 2: Kein neues Endlager erforderlich, weil Stroh wenig Wasser hat und mit der Separation sogar (Regen-)Wasser aus dem System gezogen wird.

Vorteil 3: Stroh hat einen kalkulierbaren Preis, weil kein Tierhalter haben will.

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Die drei großen Vorteile bei der Vergärung von Stroh

und was Stroh mit der neuen DüV zu tun hat.

Seit jeher ist die Biogasbranche von Technikern dominiert. Sie haben das Tüfteln vor Jahrzehnten angefangen. Und wenn sie ein Problem mit der Biologie, Abbaurate oder Biogasproduktion hatten, kam der Satz: „Du musst die Verweildauer erhöhen.“

Das ist völliger Quatsch.

Lange Verweildauer und geringe Raumbelastung führen zu schlechterem Abbau, zu weniger Biogas pro t oTS und mehr Einsatzstoffen für die Volllast.

Da fängt der Teufelskreis an. Mehr Füttern bei schlechtem Abbau führt zu Schwimmschichten. Das führt zu mehr Rühren, Störung der Biologie und noch schlechterem Abbau. Jeder, der schon mal sein Endlager für 50.000 € Kosten ausgebaggert hat, weiß wovon ich schreibe.

Die Lösung ist Hochlast-Vergärung.

Forschungen von Prof. Scherer ( aus dem Jahr 1999 !!!), meine eigenen Erfahrungen und neueste Forschungsergebnisse von (hier die Info vom Biogas Journal) belegen das.

Ich fahre in der Hydrolyse mit einer Raumbelastung von 50 kg oTS/m³*d. Da schütteln die Einstufen-Biogasanlagenbetreiber ungläubig die Köpfe, weil sie sich nicht mal an die 4 kg ran trauen.

Bei der Hochlastvergärung verschwinden die Schwimmschichten. In einigen Biogasanlagen läuft der Separator nicht mehr, weil kein Feststoff mehr abzuscheiden ist.

Hohe Raumbelastung, die richtige Temperatur, optimale Spurenelementeversorgung und richtiges Rühren führt zu einer oTS-Abbaurate von 95% und mehr.

Wenn Du mehr wissen willst, dann rufe mich an oder melde Dich beim Newsletter an.

In diesem Video findest Du eine nette Anekdote. Ein Einstufen-Biogasanlagenbetreiber kann nicht glauben, dass der Gärrest ohne Separation so flüssig ist.

Über den Autor: Katharina Danner

MSC.

Katharina sorgt für Struktur, Optimierung und die passenden – schwarzen – Zahlen. Seit über 15 Jahren ist sie im Biogas und Biomassebereich unterwegs. Sie hat Internationales Managment studiert und seitdem an Projekten im Bereich „Erneuerbare Energien“ in Indonesien, Peru, Kenya und natürlich Deutschland gearbeitet. Sie weiß welche Investitionen sich lohnen und was der zu erwartenden Payback ist. Und sie kann dir sagen wo du noch Optimierungsmöglichkeiten hast und an welchen Schrauben du drehen musst um mehr (oder wieder) Gewinn zu machen.

 

Katharina ensures structure, optimization and the right – black – figures. For over 15 years she is dealing with biogas and biomass projects. She studied International Management and has been working on renewable energy projects in in Indonesia, Peru, Kenya and Europe. She will tell you which investments to make, what pay-back periods to expect and when it is better to back out. She will find the levers to turn so that your business or project is more profitable.

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